Charles Esche
1. Januar – 31. Januar 2015
#Diskurs 1
Global Citizenship
Vortrag von Charles Esche (Direktor Van Abbemuseum, Künstlerischer Leiter 31. Biennale São Paulo, Eindhoven / São Paulo)
Die Veranstaltung fand am 18. Oktober 2013 im Rahmen der Ausstellung The Unanswered Question. İskele 2 im Neuen Berliner Kunstverein statt.
Charles Esche stellt in seinem Vortrag das Bild des reisenden Künstlers und dessen Neo-Renaissance vor. Der Demokratisierung von künstlerischer Mobilität durch Residency-Programme und dem Biennale-Boom am Ende des 20. und zu Beginn des 21. Jahrhunderts steht ein neues Phänomen entgegen: Oligarchen, die sich der Kunst und ihren ProtagonistInnen verschreiben und entsprechend sammeln und fördern. Dadurch entsteht eine paradoxe Situation: Einerseits verspricht das Künstler-Sein nach wie vor individuelle Verwirklichung, andererseits entsteht eine obskure Reservearmee von KünstlerInnen, die das Versprechen einer Global Art tagtäglich unter prekären Bedingungen reproduzieren. Welche Möglichkeiten der politischen Emanzipation bleiben in diesem globalen Szenario für KünstlerInnen heute?
In der Reihe #Diskurs werden jeden Monat n.b.k. Veranstaltungen präsentiert, die im Rahmen von Ausstellungen im Neuen Berliner Kunstverein stattfanden. Neben Vorträgen, Symposien und KünstlerInnengesprächen finden in der Veranstaltungsreihe „n.b.k. Diskurs“ regelmäßig Konzerte und Performances statt und laden die BesucherInnen zur aktiven Teilnahme ein. KünstlerInnen der Ausstellungen, Gäste des Residency-Programms und ReferentInnen entwickeln gemeinsam mit dem n.b.k. Vermittlungsformate, in denen unterschiedliche künstlerische und kuratorische Ansätze sowie thematische Fragestellungen produktiv gemacht werden. Der n.b.k. konzipiert sein Diskursprogramm als Dialog zwischen Institution, Öffentlichkeit und Mitgliedern, aus dem Ideen für die kontinuierliche inhaltliche und institutionelle Arbeit hervorgehen. Das komplette „n.b.k. Diskurs“ Archiv kann im Video-Forum während der Öffnungszeiten kostenfrei gesichtet werden.
Global Citizenship
Vortrag von Charles Esche (Direktor Van Abbemuseum, Künstlerischer Leiter 31. Biennale São Paulo, Eindhoven / São Paulo)
Die Veranstaltung fand am 18. Oktober 2013 im Rahmen der Ausstellung The Unanswered Question. İskele 2 im Neuen Berliner Kunstverein statt.
Charles Esche stellt in seinem Vortrag das Bild des reisenden Künstlers und dessen Neo-Renaissance vor. Der Demokratisierung von künstlerischer Mobilität durch Residency-Programme und dem Biennale-Boom am Ende des 20. und zu Beginn des 21. Jahrhunderts steht ein neues Phänomen entgegen: Oligarchen, die sich der Kunst und ihren ProtagonistInnen verschreiben und entsprechend sammeln und fördern. Dadurch entsteht eine paradoxe Situation: Einerseits verspricht das Künstler-Sein nach wie vor individuelle Verwirklichung, andererseits entsteht eine obskure Reservearmee von KünstlerInnen, die das Versprechen einer Global Art tagtäglich unter prekären Bedingungen reproduzieren. Welche Möglichkeiten der politischen Emanzipation bleiben in diesem globalen Szenario für KünstlerInnen heute?
In der Reihe #Diskurs werden jeden Monat n.b.k. Veranstaltungen präsentiert, die im Rahmen von Ausstellungen im Neuen Berliner Kunstverein stattfanden. Neben Vorträgen, Symposien und KünstlerInnengesprächen finden in der Veranstaltungsreihe „n.b.k. Diskurs“ regelmäßig Konzerte und Performances statt und laden die BesucherInnen zur aktiven Teilnahme ein. KünstlerInnen der Ausstellungen, Gäste des Residency-Programms und ReferentInnen entwickeln gemeinsam mit dem n.b.k. Vermittlungsformate, in denen unterschiedliche künstlerische und kuratorische Ansätze sowie thematische Fragestellungen produktiv gemacht werden. Der n.b.k. konzipiert sein Diskursprogramm als Dialog zwischen Institution, Öffentlichkeit und Mitgliedern, aus dem Ideen für die kontinuierliche inhaltliche und institutionelle Arbeit hervorgehen. Das komplette „n.b.k. Diskurs“ Archiv kann im Video-Forum während der Öffnungszeiten kostenfrei gesichtet werden.


