Artur Żmijewski

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Artur Żmijewskis (*1966 in Warschau, lebt ebenda) kontroverses Werk – bestehend aus Film, Video und Fotografie – erregte erstmalig mit der Foto- und Videoarbeit Auge um Auge (1998) internationales Aufsehen. Hier inszenierte der Künstler Männer mit amputierten Gliedmaßen gemeinsam mit „gesunden“ Männern, die den Versehrten ihre Arme und Beine leihen. Der Werkkomplex steht stellvertretend für Żmijewskis Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Problemfeldern wie auch der Rezeption historischer Ereignisse und neuerer politischer Entwicklungen. Zu seinen wiederkehrenden Themen gehört die Auseinandersetzung mit der Etablierung rechtsradikaler Kräfte in Polen sowie die Verdrängung der NS-Geschichte innerhalb eines europäischen Bewusstseins.


  • Dieter   (n.b.k. Koproduktion)
  • Patricia   (n.b.k. Koproduktion)
  • Ursula   (n.b.k. Koproduktion)