Gabriele Stellbaum

The PrincipleMünchhausen

Gabriele Stellbaum (*1962 in Berlin, lebt ebenda) übersetzt literarische Fragmente in dystopisch gestimmte Filme und Videoinstallationen, in denen sie selbst meist als einzige Darstellerin fungiert. In jüngeren Arbeiten greift Stellbaum auf klassische literarische Texte von Franz Kafka und Herman Melville zurück, die sich auf die Angst des Wartens, die Tristesse institutioneller Umgebungen und unsere Ohnmacht gegenüber der Bürokratie konzentrieren. Ein zentrales stilistisches Mittel ihrer Filme ist die Wiederholung.